Was wir Mnner beim Sex besser machen knnten

Was wir Mnner beim Sex vielleicht noch besser machen knnten
Gedanken und Erfahrungen aus mnnlicher Sicht von R.H.




So individuell jeder einzelne Mensch ist, so individuell
und einzigartig sind auch sein Sexualleben und seine diesbezglichen
Vorlieben. Man kann daher keine generellen Empfehlungen
abgeben noch Normen benennen, denn was fr einen Menschen
richtig, gut und angenehm ist, kann beim anderen genau
Gegenteiliges bewirken. Im folgendem kann ich daher nur
meine persnlichen Meinung, die in erster Linie auf meinen
eigenen Erfahrungen basiert, kundtun.
Sie erhebt weder Anspruch auf Richtigkeit noch auf allgemeine
Gltigkeit.


ber Jahrhunderte hinweg war die Sexualitt eine Domne
des Mannes. Die Frau war dazu da den Mann sexuell zufrieden
zu stellen . Ihr eigener Krper und ihre eigene Sexualitt
waren nie ein Thema. Noch meine Gromutter war so erzogen
worden, da alles was sich unter dem Nabel befand unrein
sei. So durfte man zum Beispiel zu ihrer Zeit auch seine
Genitalien nicht im Spiegel betrachten. Man darf sich
also nicht wundern, da bis vor Kurzem eine Frau ihren Krper
und auch ihre sexuellen Wnsche und Bedrfnisse nicht
so recht kannte bzw. kundtun durfte.


Erst mit der zunehmenden Emanzipation der Frau whrend
der letzten Jahrzehnte entdeckte man, vor allem wir Mnner
taten es , da auch die Frau diesbezglich Wnsche und Bedrfnisse
hat. Pltzlich war der Mann aus seiner ber Jahrhunderte
gewohnten passiven Rolle des Genieens in die aktive Rolle,
eine Frau auch sexuell zufriedenstellen zu mssen, gedrngt
worden. Und das erzeugte bei so manchem von uns anfangs
Unsicherheit und Ratlosigkeit.
Auch die Wissenschaft stelle sich diesen Problemen recht
spt. Erst 1966 mit den gro angelegten Untersuchungen
von Masters & Johnson wurde die Sexualitt der Frau erstmals
auch wissenschaftlich untersucht.
Heute besteht die moderne Frau mit Recht, ebenso wie der
Mann, auf ein erflltes und glckliches Sexualleben.
Das mssen wir Mnner endlich einmal zur Kenntnis nehmen.


Die Sexualitt der Frau unterscheidet sich von der unseren
ganz wesentlich. Ja berspitzt knnte man behaupten,
die einzige Gemeinsamkeit besteht darin, da sie beide
Geschlechter bentigen. Soweit wir Mnner es zu verstehen
glauben, ist die Sexualitt der Frau ganzheitlicher,
komplexer, fantasievoller und labiler, da sie von vielen
inneren und ueren Faktoren abhngig ist. Bei uns Mnnern
ist sie einfacher, viel genitalbezogener und zielgerichteter.
Der Natur entsprechend ist unser Ziel, unseren Samen mglichst
schnell an der richtige Stelle zu deponieren um fr Nachwuchs
zu sorgen und dabei noch Spa zu haben. Die Frau ist biologisch
jedoch anders und viel komplizierter programmiert. Daran
haben auch die Pille und die Freizgigkeit der heutigen
Zeit wenig gendert. Sie ist dem Zyklus mit all seinen Nachteilen
unterworfen, sie mu die richtige Partnerwahl treffen
und damit den zuknftigen Vater ihrer Kinder auswhlen.
Auch die psychische und gefhlsmige Konditionen einer
Frau sind anders als die des Mannes. Innere Faktoren welche
die Bereitschaft zum Sex bei Frauen beeinflussen knnen
sind beispielsweise der Zykluszeitpunkt, die allgemeine
Stimmungslage, Sorgen aller Art oder mangelnde Partnerbeziehung
um nur einige zu nennen. uere Faktoren knnen Zeitdruck,
ein zu kurzes Vorspiel, das fehlendes romantisches Umfeld,
Gewalt, Angst entdeckt zu werden oder ein falsch gewhlte
Ort fr das Liebesspiel sein. So darf es uns Mnner nicht
wundern , da wir bei unseren Frauen Schiffbruch erleiden,
wenn wir alle diese Faktoren zu wenig bercksichtigen


Wir Mnner sollten noch einmal die Unterschiede der weiblichen
und mnnlichen vier Erregungsphasen betrachten, obwohl
es auch hier viele Variationen und individuelle Unterschiede
gibt. Im Gegensatz zu uns Mnnern steigt die Erregungsphase
bei der Frau nicht nur wesentlich langsamer an sondern
sie dauert auch lnger. Die Plateauphase ist bei beiden
Geschlechtern in etwa gleich, kann aber in der Regel bei
Frauen lnger hinausgezgert werden. Die Orgasmusphase
ist bei Frauen nur unwesentlich lnger. Ein groer Unterschied
lt sich hingegen wieder in der Rckbildungsphase erkennen.
Beim Mann fllt die Erregung nach dem Orgasmus meist schlagartig
ab. Erst nach einer individuell verschieden langen Pause
kann wieder langsam eine Erregungsphase erreicht werden.
Bei der Frau hingegen bleibt ein gewisser Erregungslevel
noch lange Zeit bestehen und kann sogar jederzeit wieder
verstrkt werden.. Die meisten Frauen sind also multiorgastisch
das heit, sie knnen unter bestimmten Voraussetzungen,
im Gegensatz zu uns Mnnern, mehrere Orgasmen hintereinander
erleben Man knnte daher grob ausgedrckt sagen, das sexuelle
Empfinden der Frau beim Sexualakt ist im Gegensatz zu uns
Mnnern weiter auseinandergezogen und damit auch verlngert.
Auf diesen speziellen weiblichen Erregungsablauf sollten
wir Mnner Rcksicht nehmen. Die Nichtbeachtung dieser
Tatsachen ist die hufigste Ursache fr sexuelle Dissonanzen.



Im folgendem werde ich mir erlauben, viele technische
Details des Liebesleben
zu errtert, also ein Thema berhren, da vor allem dazu
gedacht ist, von Mnnern gelesen zu werden. Speziell diese
Ausfhrungen basieren auf rein persnlichen Erfahrungen
und knnen daher nicht verallgemeinert werden. Auch besteht
ein wesentlicher Unterschied darin, ob es sich um ein erstmaliges
sexuelles Zusammentreffen zweier Menschen handelt oder
ob hier eine lngere Paarbeziehung besteht.
Ich mchte es als erweitertes Vorspiel bezeichnen und
meine damit jene Zeit, die dem eigentlichen sexuellen
Beisammensein vorausgeht. Schon hier kann man als Mann
den Grundstein fr einen geglckten Abend legen, bercksichtigt
man doch dabei die romantischen und fantasievollen Neigungen
einer Frau und gibt ihr auch die Mglichkeit sich lnger
auf ein mglicherweise bevorstehendes sexuelles Beisammensein
einzustimmen. Ob es sich dabei um einen gemeinsamen Badeausflug
an einem heien Sommertag, um eine gemeinsame Bergwanderung,
einen schnen Urlaubstag oder um ein romantisches Abendessen,
sei es daheim oder in einem Restaurant bei Kerzenlicht
handelt, ist dabei nicht so von entscheidender Bedeutung.
Beim ersten Mal hat man vor allem bei einem langen ausfhrlichen
Gesprch die Mglichkeit, sich nher kennenzulernen,
die Reaktionen des Partners zu beobachten und Vertrautheit
zu schaffen. Ein Glschen Wein hat bei solchen Gelegenheiten
auch noch nie geschadet.


Ich habe die Erfahrung gemacht, da es beim Erstkontakt
gnstiger ist einen langsamen und flieenden bergang
vom erweiterten Vorspiel zu den ersten krperlichen Berhrungen
zu whlen, um der Frau die Mglichkeit zu geben, recht frhzeitig
ihre Ablehnung einem sexuellen Kontakt gegenber signalisieren
zu knnen. Gleichzeitig ist es fr uns Mnner ja auch angenehmer,
behutsam und mit Verstndnis fr unsere Absichten zurckgewiesen
zu werden.




Der wichtigste und gleichzeitig auch schnste Teil des
Liebesaktes ist das Vorspiel. Hier werden von uns Mnnern
wohl die meisten Fehler gemacht. Aufgrund unserer schnellen
Erregungskurve nehmen wir ein hnliches Empfinden bei
der Frau an und kommen in der Regel viel zu schnell zur Sache.
Es ist dennoch immer wieder erstaunlich , welch geradezu
bermenschliche Toleranz und welch groes Verstndnis
Frauen fr unsere diesbezglichen Fehler aufbringen
und uns dabei so manche Dummheit verzeihen knnen. Sie
scheinen uns diesbezglich wirklich besser zu verstehen
als umgekehrt.
Beim Vorspiel ist es wahrscheinlich weniger wichtig,
wie wir es gestalten, vielmehr da wir es lang genug hinauszgern.
Wir brauchen nur in die Natur zu blicken. So manche Primaten
z.B. Lwen werben und liebkosen tagelang ihre Partnerin
, whrend der Geschlechtsakt an sich jeweils nur wenige
Sekunden dauert.




Im folgendem eine der vielen Mglichkeiten, das Vorspiel
zu gestalten. Es entspricht weitgehend meinen Vorlieben,
hat damit keine allgemeine Gltigkeit, ja kann im Einzelfall
durchaus auch kontraprodukiv sein.


Eine Mglichkeit das Vorspiel zu beginnen besteht etwa
darin, seine Zrtlichkeiten und Liebkosungen vom Kopfbereich
langsam Richtung Beine und Fe auszudehnen, wobei es
sicher keine schlechte Idee ist, anfangs hochsensible
Regionen wie Brste und Geschlechtsteile auszusparen.
So manch hastiger Griff auf diese erogenen Zonen hat schon
den einen oder anderen Abend zu Beginn schlecht aussehen
lassen. Bei den Liebkosungen, die nach Mglichkeit den
ganzen Krper, mit den oben genannten Ausnahmen, einbeziehen
sollten kann man gleichzeitig die besonders empfindlichen,
erogenen Zonen seiner Partnerin entdecken .Diese variieren
von Frau zu Frau ganz betrchtlich. Schon in diesem Stadium
kann man bei vielen Partnerinnen ihre momentane sexuelle
Lust abschtzen. Wir Mnner sollten uns immer wieder fragen,
warum sich Frauen bei geringer Lust berhaupt mit uns sexuell
einlassen. Mglicherweise wollen sie uns einen Gefallen
tun , vielleicht wissen sie es am Anfang selbst noch nicht
so genau ob sie eigentlich Lust haben oder sie fhlen sich
minderwertig, wenn sie sich verweigern. Jedenfalls tuschen
Frauen nicht selten eine Erregung vor und sehen dies als
kleine Notlge an. Das ist unnotwenig und unaufrichtig,
so da wir diesbezglich unbedingt mit unseren Partnerinnen
einmal in geeigneter Atmosphre sprechen sollten.


Oft kann man den Erregungsgrad seiner Partnerin beim Vorspiel
auf unterschiedliche Weise steigern. Ob man sich dabei
vulgre Dinge zuflstert, sich eine gemeinsame Fantasiewelt
aufbaut oder gewisse perverse Dinge krperlich andeutet,
hngt von der jeweiligen Partnerin , Situation und der
Stimmung ab. Erst wenn die Erregung bei der Frau einen gewissen
Level erreicht hat, und dies kann man an den verschiedensten
krperlichen und psychischen Reaktionen erkennen, sollte
man sich den sensibleren Regionen wie z.B. den Brsten
zuwenden.. Manche Frauen ergreifen dabei direkt unsere
Hand und fhren diese zur rechten Zeit an die Stellen, die
sie liebkost haben mchten. Ich empfinde dies als sehr
angenehm, hilft es doch einerseits der Frau ihre sexuellen
Bedrfnisse zu befriedigen andererseits weist es uns
Mnnern den richtigen Weg. Besser ist natrlich, wenn
man sich einmal in Ruhe vorher ber solche Dinge ausspricht
aber gerade beim erstmaligen sexuellen Kontakt hilft
diese Vorgangsweise ungemein


.
Auch die Empfindlichkeit der Brste ist bei Frauen vllig
unterschiedlich. Hat man bei den einen das Gefhl hat,
allein die Berhrung derselben bringen sie schon fast
zum Orgasmus so hlt sich bei anderen Frauen die diesbezgliche
Lust in Grenzen. Auch hier scheint es eine sehr groe Zyklusabhngigkeit
zu geben . Es drfte auch nicht unwesentlich sein, auf welche
Art man sich den Brsten nhert. Hier kann man wohl keine
generellen Aussagen machen. Man mu es einfach ausprobieren,
wie so vieles beim Sex.


Wenn man sich zwischen die Beine seiner Geliebten setzt
und zwischendurch beide Unterschenkel etwas fester zudrckt,
so kann man gelegentlich auf diese Weise feststellen ,
ob in der Partnerin gewisse devote Zge schlummern. In
diesem Fall steigt die Erregung kurzfristig an. Es wird
oft behauptet, da alle Frauen in gewisser Weise und in
unterschiedlichen Ausprgung devote Neigungen haben.
Sich diesen sehr behutsam zu nhern ist eine der schwierigsten
Sachen beim Sex, da man hier viel zerstren kann. Beim Versuch
eine Erklrung fr diese mglichen devoten Neigungen
zu finden, hrt man immer wieder das Argument, Frauen wrden
bis zu einem gewissen Grad die krperliche berlegenheit
des Mannes spren wollen, damit sie zu ihm aufschauen knnten.
Ob das wirklich so ist, bleibt wohl dahingestellt.


Manche Mnner und auch Frauen finden es erregend wenn ihre
Fe stark in das Liebesspiel einbezogen werden. Beim
erotischen Spiel mit den Zehen kann man auch den Sexualakt
imitieren indem man den Daumen zwischen zwei Zehen hin
und her bewegt. Whrend die erotische Sensibilitt der
Fe und Unterschenkel bei Frauen unterschiedlich ausgeprgt
ist, ist die Innenseite der Oberschenkel praktisch immer
ein Volltreffer. Wer es bis dahin nicht geschafft hat,
seine Partnerin zur hchsten Erregung zu bringen der sollte
es eigentlich dabei bewenden lassen und einen geordneten
Rckzug aus der Schlacht antreten.


Die weiteren Vorgangsmglichkeiten sind so mannigfaltig
und von so vielen Faktoren abhngig, da jedes Paar wohl
selbst seinen Weg finden wird.
Dennoch ist es fr uns Mnner immer hilfreich und angenehm
wenn wir diesbezgliche Signale seitens unser Partnerin
erhalten. Ein heier Tipp im Zweifelsfall oder bei noch
geringer Erregung der Partnerin ist meines Erachtens
nach der Cunnilingus. So unterschiedlich Frauen auch
sein mgen, ich habe bis jetzt noch keine einzige kennengelernt,
die auf diese Weise nicht relativ rasch zum Hhepunkt gekommen
wre. Anfangs schmen sich manche Frauen offensichtlich,
diesen zu praktizieren doch es ist nicht schwer, ihnen
diese unangenehmen Schamgefhle zu nehmen. Wie und in
welcher Stellung man diese Liebestechnik anwendet ist
nicht so wichtig. Beiden sollte es Spa machen und das tut
es auch fast immer. Wenn man den Cunnilingus mit der 69 Position
kombiniert so hat man zustzliche Vorteile, die auf der
Hand liegen.


Zwei Nachteile gibt dennoch in dieser Position. Erstens
kann man sich dabei nicht ins Gesicht sehen, eine Tatsache
die so mancher Partner sehr vermit , andererseits kann
man vor Lust so die Kontrolle ber sich verlieren, da man
vergit, seinen Partner ( Partnerin ) weiter zu stimulieren.


Nhert man sich nun langsam dem Bermudadreieck so sollte
man wohl wieder sehr behutsam vorgehen. Letztlich fhrt
dann die Stimulation des Kitzler zwangslufig sptestens
binnen zwei bis drei Minuten zu einem heftigen Orgasmus.
Wir Mnner kommen in der Regel dabei jedoch nur selten,
da es die wenigsten Frauen verstehen, einen Mann mit der
richtigen Technik oral in kurzer Zeit zum Orgasmus zu bringen.
Gott sei Dank!


Obwohl es fr die meisten Mnner von uns wohl zu einen der
schnsten Erlebnisse gehrt, eine Frau kommen zu spren,
so sollte das keinesfalls dazu fhren, da uns die Frauen
den Orgasmus vorspielen. Leider geschieht dies fters
als wir Mnner uns das auch nur im Entferntesten vorstellen
knnen.. Diese Tatsache mag wohl hnliche Grnde haben,
die weiter oben bereits aufgefhrt wurden. Auch diesbezglich
sollten wir uns mit unseren Frauen einmal aussprechen.
Hat die Partnerin einmal ihren Hhepunkt erreicht, so
kann sich der Mann dann egoistisch voll auf seinen Sex konzentrieren
und das machen was ihm Spa macht und ihm Lust beschert.
Letztlich endet das Liebesspiel doch meist mit einem normalen
Samenergu in der Scheide, ist diese Vorgangswiese doch
zumindest am Schlu jene die fr die meisten Paare am lustvollsten
ist.
Vor allem von Seite der Frauen hrt man immer wieder wie
schn es fr doch sei, uns im Augenblick der Orgasmus als
Ganzes voll zu erleben und dabei unser Sperma aufnehmen
zu knnen. Nicht selten erlebt eine Frau rund um diesen
Zeitpunkt noch einen weiteren Hhepunkt. Bei manchen
Frauen hatte ich den Eindruck der zweite O. wre der heftigere,
bei anderen wiederum ist es wohl umgekehrt .




Beim Nachspiel, also in der Rckbildungsphase machen
wir Mnner wohl unseren zweithufigsten Fehler. Whrend
bei uns die Erregung blitzartig auf den Nullpunkt sinkt,
bleiben die meisten Frauen noch auf einer etwas hheren
Erregungsstufe. Sie haben das Bedrfnis , mit uns noch
eine Zeit lang umschlungen zu liegen oder zumindest mit
uns gemeinsam eine Zigarette zu rauchen und mit uns zu reden.
Ich habe die Erfahrung gemacht, da gerade dieser Zeitpunkt
ideal ist, ber gewisse private Dinge zu reden, ber die
man im Alltag nicht so schnell reden wrde. Ganz schlecht
ist es aber , wenn wir Mnner aufspringen, zum Khlschrank
eilen, uns ein Bier holen und den Fernseher aufdrehen um
uns den Rest eines Fuballspiels anzusehen. Auch das sich
zur Seite drehen und ohne Gute-Nacht-Wunsch schnarchend
einzuschlafen ist ja inzwischen legendr.




Nun zu einer Frage, die wir Mnner uns immer stellen und
die eigentlich Frauen beantworten mten. Inwieweit
ist die Lnge des Gliedes fr eine Frau wichtig? Nun mu
man rein anatomisch betrachtet sagen, da der empfindliche
Teil des weiblichen Geschlechtsteils der vordere Schambereich,
mit den kleinen Schamlippen, dem Kitzler und der vorderen
Scheide ist. Und bis hierher reicht auch das kleinste Ding.
Man knnte daher sagen, hier ist eher der Umfang entscheidender
als die Lnge. Das hintere Scheidengewlbe hat diesbezglich
berhaupt keine sensiblen Nerven, daher spren Frauen
auch den Tampon nicht. Allerdings darf man nicht verschweigen,
da ein greres Glied am Gebrmutterhals anstot und
damit bei heftigen Sten indirekt ber den Zug auf die
Gebrmutterhaltebnder zu einem gewissen Lustgewinn
bei der Frau fhrt. Ein zu groer Penis hingegen kann aber
aus genau diesem Grund das Gegenteil, nmlich Schmerzen
verursachen. Wenn man nun Frauen nach der Wichtigkeit
der Penisgre fragt, so sagen die meisten, sie spiele
fr sie keine oder nur eine sehr geringe Rolle. Es kme mehr
darauf an , was man mit diesem Ding anstelle. Dennoch darf
man nicht verhehlen , da uns die Frauen auch schonen und
nicht beleidigen mchten da sie um unsere diesbezgliche
Empfindlichkeit wissen. Natrlich ist es fr sie ein greres
Mnnlichkeitsymbol wenn ein Glied gro ist und der Mann
weit ejakuliert und dennoch, ich glaube ihnen, da die
Penisgre fr sie bei weitem nicht die groe Rolle spielt,
die wir Mnner ihr beimessen.. Und wenn man jemanden mag,
so spielen Krpermae schon berhaupt keine Rolle. Oder
wrden wir eine Frau, die wir lieben stehenlassen nur weil
sie kleine Brste hat?


Auch die Frage der weiblichen Ejakulation , nach der Mnner
oft fragen, sollte in diesem Zusammenhang einmal beantwortet
werden. Ob jede Frau theoretisch bei entsprechender Technik
eine Ejakulation haben kann oder nur manche ist derzeit
noch umstritten. Wichtig ist, da diese durch den sog.
G-Punkt ( Graefenbergsche Punkt ) ausgelst wird. Das
ist ein ca. 2x 1 cm groes Areal an der oberen Scheidenwand
ungefhr in deren Mitte , an der Grenze zur Harnrhre liegend.
Es besteht aus einem dichten Nerven- und Gefgeflecht
und stellt mglicherweise einer Verlngerung der Klitoris
dar. Beim Einfhren eines Fingers sprt man diese Erhebung
am Dach der Scheide. Reizt man diesen Punkt durch starkes
Massieren, so schwillt dieser Bereich an. Die Frau hat
zuerst das Gefhl, Harn lassen zu mssen und sperrt oft.
Wenn sie diesem Drang jedoch nachgibt so stellt sich bei
vielen nicht allen - Frauen ein sehr starkes Lustgefhl
ein. Bei gleichzeitiger Stimulation der Klitoris kommt
es dann meistens zu einem sehr heftigen Orgasmus, wobei
zum Teil sehr groe Mengen einer klaren Flssigkeit aus
der Harnrhre im Schwall austreten. Es handelt sich hierbei
keineswegs um Harn. Sie hat eine ganz andere Farbe, einen
ganz anderen Geruch, meist ist sie aber geruchlos und eine
ganz andere chemische Zusammensetzung. Sie kommt aus
den sog. Skene Drsen, die der mnnlichen Prostata gleichzusetzen
sind.
Viele Frauen schmen sich offensichtlich ob dieser krperlichen
Reaktion. Das ist aber vllig unbegrndet, ist es doch
ein Zeichen besonders starker Erregbarkeit. Paare, die
gerne experimentieren und Lust auf etwas Neues haben,
sollten doch einmal versuchen, so eine Reaktionsweise
zu provozieren.
Wichtig ist dabei eine vllige Entspannung, sehr lange
und ausreichende Stimulation und viel Geduld, da sich
der Erfolg erst nach mehrmaligen Versuchen einstellt.




Schluendlich mchte ich noch zwei Sexualpraktiken ansprechen,
die bis vor kurzem noch relativ dabu waren und daher wenig
abgehandelt wurden. Da ist einmal der Analverkehr und
weiters die gegenseitige Masturbation.


Vor dem ersten Analverkehr frchten sich fast alle Frauen
.
Sie haben einerseits Angst vor Schmerzen, diese ist meist
auch begrndet, vor allem wenn ein Mann schon einmal brutal
versucht hat, auf diese Weise in sie einzudringen und ihr
dabei Schmerzen zugefgt hat. Andererseits haben Frauen
bezglich der Hygiene Bedenken und frchten Peinlichkeiten.
Beide Bedenken kann man als Mann mit viel Geduld zerstreuen,
so da diese Liebestechnik auch fr die Frau eine sehr lustvolle
Ergnzung ihres Liebesleben
darstellen kann. Ja sogar im Gegenteil, einmal auf den
Geschmack gekommen will so manche Frau auf diese Liebesspiel
nicht mehr verzichten.


Wie geht man diesbezglich also am besten mit seiner Partnerin
vor? Ist diese sehr ngstlich und sensibel, so sollte diese
selbst einmal ganz allein den ersten Grundstein legen.
Am besten eignet sich hierfr ein entspannendes Bad wobei
viel Ruhe und Zeit notwendig ist. Die Frau sollte einmal
mit einem Finger ihre Analregion entdecken und dabei lernen,
ihren Schliemuskel zu berwinden. Damit hat die Partnerin
schon einen wichtigen Schritt getan. Wichtig ist dabei
aber, da der Finger ausreichend mit einem wasserlslichem
Gleitmittel versehen ist. Auch ein Handschuh oder ein
Kondom mit Gleitmittel kann verwendet werden .Sie kann
sich dabei auch ber die Weite der Mastdarm-Analregion
ein gutes Bild machen und erfahren, da die Annahme, hier
knnte irgendetwas zu eng sein, vllig irreal ist.. Wenn
man bedenkt welche sonstigen Teile hier problemlos passieren,
so kann selbst ein sehr groes Glied nicht annhend diese
Dimensionen erreichen.


Nun kann die Partnerin zwischen zwei weitere Vorgangsweisen
whlen. Sie kann entweder versuchen, einen zweiten oder
dritten Finger zu verwenden oder, fast noch besser, einen
Dildo hinzuziehen.. Dieser kann sowohl weich als auch
fest sein. Bei jeder Aktion liegt es ganz allein bei der
Frau, dieses Vorgehen, zum Beispiel beim geringsten Schmerz,
zu beenden um es spter vielleicht erneut zu versuchen.
Sie braucht also keinerlei Angst vor groen Schmerzen
zu haben. Funktioniert es berhaupt nicht, so lt man
es eben ganz bleiben.


Klappt es aber, so kann der erste gemeinsame Versuch gestartet
werden.. Wichtig ist, da die Partnerin vllig entspannt
ist, die Situation pat und sie es wirklich will. Ich habe
die Erfahrungen gemacht, da es am besten ist , die Partnerin
den Zeitpunkt fr den ersten Versuch bestimmen zu lassen.
Dann kann man davon ausgehen, da dazu zumindest eine gewisse
Bereitschaft ihrerseits vorhanden ist.
Von vielen Seiten wird empfohlen, sich vorher einen Einlauf,
zum Beispiel mit Kamillen zu machen. Meinen Erfahrungen
nach kann ich sagen, da das absolut unntig ist .Ich war
immer wieder erstaunt , welch saubere und appetitliche
Angelegenheit dieses Liebesspiel darstellt.


Die gnstigste Stellung ist wohl wenn der Mann vllig regungslos
unten auf dem Rcken liegt und die Frau oben auf ihm sitzt..
So hat die Partnerin ganz allein die Kontrolle und Entscheidung,
wie weit sie gehen wrde.
Sie hat jederzeit die Mglichkeit aufzuhren und damit
fllt ein Groteil der Angst weg. Sollte es dennoch fr
sie ein Problem werden, so kann sie ja jederzeit abbrechen.
Doch wie gesagt: Einmal gelungen, fr immer gelungen!
Meistens braucht die Frau dabei eine zustzliche Stimulation
ihrer Klitoris, auf welche Weise auch immer, um zum Hhepunkt
zu kommen. Von Seite der Frauen hrt man oft, da es fr sie
sehr erregend ist, wenn sie ihren Partner kommen spren.


ber die gegenseitige Masturbation braucht man eigentlich
nicht viel zu sagen,
Nachdem die Selbstbefriedigung allgemein bis vor kurzem
noch verdammt war,
wurde ber solche Praktiken nie gesprochen, obwohl es
sie sicher schon immer stattgefunden haben.
Ein groer Vorteil der gegenseitigen Masturbation, die
man selbstverstndlich auch als Zwischenspiel betreiben
kann, ist die Mglichkeit, seinen Partner bei seiner intimsten
Ttigkeit, die oft noch berwindung kostet, betrachten
zu knnen. Andererseits kann ein gewisser Erregungsabgleich
erfolgen. Ist zum Beispiel die Frau noch nicht ganz so weit,
so kann sie durch heftige Eigenstimulation den Rckstand
aufholen. Und wer kann seinen Krper schon besser stimulieren
als man selbst?
Bekannterweise ist der selbst herbeigefhrte Orgasmus
meist heftiger als der, der uns vom Partner beschert wird.
Doch damit kann man leben!


Viel, viel wichtiger als jegliche obige Empfehlung, jeder
diesbezglicher Gedanken, jede oben beschriebene Praxis
, und damit fhrt sich mein Artikel selbst ad absurdum,
ist die Notwenigkeit mit seinem Partner ber all diese
sexuellen Vorlieben, Probleme , Wnsche und Fantasien
zu sprechen.
Nur das ist das Fundament auf das man in Zukunft aufbauen
kann und das
eine feste sexuelle und freundschaftliche Bindung garantiert.

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