Ein heisser Sommertag

Die Luft scheint seit Tagen zu stehen. Die Hitze ist beinahe
unertrglich. Selbst in der Nacht khlt es im Haus kaum
ab, egal wie viele Fenster ich aufreie. Heute ist es anders.
Schon als ich in der Dunkelheit das erste Fenster weit ffne
kommt mir eine khlere Brise entgegen, als in den vorangegangen
Nchten. Ich beuge mich zum Fenster hinaus und schaue zum
erahnten Horizont. Wetterleuchten? Oder doch ein Gewitter
in der Ferne es wre allerhchste Zeit fr eine Abkhlung.
Die Bltter in den Bumen rings ums Haus rascheln, mal leise
mal lauter, der Wind scheint das nahende Gewitter anzukndigen.


Ich habe jedes verfgbare Fenster geffnet, hoffe darauf,
dass mir der Wind keines zuschlagen wird aber die mgliche
Abkhlung erscheint mir jedes Mittel zu rechtfertigen.
Eine zustzliche Erfrischung unter der Dusche wre sicher
auch kein Fehler kommt es mir in den Sinn. Gedacht, getan.
Das nur lauwarme Wasser prasselt angenehm auf meinen erhitzen
und verschwitzen Krper, ich geniee die Khle und verweile
entspannt und regungslos unter dem Strahl. Erst einige
Zeit spter hlle ich mich mit wenigen Handgriffen in duftendes
Duschgel, das ich mit einem groporigen Schwamm in eine
Unmenge Schaum verwandle.


Mit einem letzten Blubbern verschwinden auch noch die
allerletzten Reste Wasser und Schaum im Abfluss. Nur flchtig
trockne ich mich ab, einige perlende Wassertropfen sind
noch an meinem Krper verteilt. Einmal durch die Haare
gerubbelt gerade so, dass ich keine nasse Spur auf meinem
Kissen hinterlassen werde. Ahhhhh, ich fhle mich gleich
um Lngen besser. Nackt eile ich von Zimmer zu Zimmer, lasse
die Rolllden herunter, nur im Schlafzimmer lasse ich
sie oben, ziehe aber die weien Gardinen vor. Es hat leicht
abgekhlt in den Rumen, aber unter dem Dach dauert es immer
lnger, bis eine deutliche Abkhlung sprbar wird. Ich
lege mich auf mein Bett, lasse das Licht aus um mir nicht
unliebsame, summende Gste einzuladen und beobachte,
wie der Wind mit meinen Vorhngen spielt. Meine Augen haben
sich an die Dunkelheit gewhnt und der Mond, dem zum Vollmond
vielleicht noch ein oder zwei Nchte fehlen tut ein briges
dazu, dass ich nicht in absoluter Finsternis liege. Wieder
hre ich ein Donnergrollen, es ist aber immer noch weit
entfernt, der Wind blst allerdings inzwischen anhaltender
und das Rascheln der Bltter verstummt nicht mehr wie vorher.


In all diese natrlichen Gerusche mischt sich ein Trenklappen.
Schnelle Schritte die Treppe hinauf, du nimmst sicher
wieder zwei Stufen auf einmal so wie ich dich kenne, noch
ein Trklappen begleitet von einem unverkennbaren Quietschen
die Badezimmertr. Gleich darauf hre ich das Wasser
rauschen dir wird es nicht anders als mir ergehen und nach
einem langen Tag hast du sicher auch die khle Erfrischung
herbeigesehnt. Das Wasser verstummt viel schneller als
bei mir und gleich danach hre ich dich hereinkommen. Ich
sehe deine Silhouette auf das Bett zukommen und flstere
leise:
Hi, schn, dass du schon zu Hause bist. Ein leises Lachen
dringt an mein Ohr
Oh, ich htte gar nicht damit gerechnet, dass du noch wach
bist, es brennt nirgends im Haus mehr Licht, ich dachte
du schlfst lngst.
Der Duft seines Duschgels kommt mit einem Windhauch in
meine Richtung und steigt mir in die Nase. Ich sauge den
Geruch noch einmal in mich auf. Als du bemerkt hast, dass
ich noch wach bin, hast du deine Richtung gendert und bist
so auf meiner Seite am Bett angelangt.


Dein abgekhlter, und wie ich gleich darauf feststelle
ebenfalls nur flchtig abgetrockneter Krper schmiegt
sich an mich. Ich fahre dir mit einer Hand durch die Haare,
die noch feucht sind. Whrend sich meine Hand langsam ber
deinen Hals hinunter zu deinem Rcken schleicht nimmt
mich dein Duft endgltig gefangen ich liege nicht mehr
in meinem Bett im Schlafzimmer mit dir, sondern an einem
einsamen Strand. Der Wind streicht ber unsere Krper
hinweg und das Rauschen des Meeres begleitet unsere Atemzge.
Langsam ziehe ich die Kontur deiner Wirbelsule nach,
drnge dabei meinen Krper dicht an dich. Unsere Haut ist
noch angenehm khl, erfrischt von einer angenehmen Dusche.
Ich geniee und spre jeden Punkt, an dem deine Haut auf
meine trifft.


Du hast einen Arm um meine Hfte geschlungen und berlsst
dich entspannt meinem Streicheln. Deine Hand ruht auf
meinem Po und die Haut darunter beginnt angenehm zu kribbeln.
Ich fahre weiter mit gespreizten Fingern aber nur sehr
wenig Druck, mit einer Berhrung, die beinahe der Leichtigkeit
des Flgelschlags eines Schmetterlings gleicht, an deinem
Rcken entlang, bis ich die Rundung deines Pos erreiche.
Ich liebkose deine Backen, mal mit flchtigen Fingerspitzen,
mal mit einer liebevoll knetenden Hand.
Dein Gesicht nhert sich meinem, ich spre deinen Atemzug
kurz an meinen Wangen, bis deine Lippen auf meinen Mund
treffen. Vorsichtig beginnen unsere Lippen miteinander
zu spielen und ich merke, wie du deinen Unterleib gegen
mein Becken presst. Irgendwann lsen sich unsere Mnder
wieder voneinander, ich schmecke dich noch immer, lasse
meine Zunge ber meine Lippen gleiten. Meine Hand ist inzwischen
rastlos unterwegs. Ich erkunde jeden Zentimeter deines
Rckens, deine Schultern, ber die Schulterbltter hinunter
und wieder hinauf. Ein kurzer Blick in dein Gesicht gengt,
ich sehe darin vollkommene Entspannung und schliee meine
Augen wieder. Unsere Hnde verselbstndigen sich, unausgesprochen
und doch wie abgemacht beinahe parallel in ihren Wanderungen.


Whrend ich weiter deinen Rcken streichle, massiere,
an manchen Stellen nur flchtig liebkose, krabbeln deine
liebevollen Finger berall an unzhligen Stellen meines
Krpers entlang. Manchmal glaube ich, dass du mindestens
drei, wenn nicht gar vier Hnde haben musst. Ich versuche
die Berhrungen zunchst noch einzuordnen, gebe aber
bald auf und nehme die Empfindungen einfach nur noch in
mich auf. Mein Scho beginnt leise zu pochen, ich spre
die erwachende Feuchtigkeit in ihm, die Hitze die daraus
in mir aufsteigt und das angenehme Prickeln meiner Lust.
Mit kleinen rhythmischen Bewegungen beginne ich damit
mein Becken an dir zu reiben. Ich spre, wie sich meine Schamlippen
um deine langsam erwachende Lust teilen. Mit kleinen Zuckungen
klopft dein Penis mit jedem Wiegen meines Beckens mehr
an meiner Lustpforte an.


Ich grabe mein Gesicht in deine Halsbeuge, lasse meine
Zungenspitze ber deine weiche Haut tanzen und merke,
wie du deinen Kopf in den Nacken legst. Leise Seufzer dringen
an mein Ohr. Whrend ich deinen Hals weiter verwhne, mal
mit der Zunge, mal mit meinen Lippen, manchmal nur flchtig,
dann wieder beinahe so, als wenn ich gleich zubeien wrde,
lege ich ein Bein auf deiner Hfte ab, so dass ich mich weiter,
aber noch viel intensiver an deinem Penis vergngen kann.
Mit jeder Aufwrtsbewegung an deiner Mnnlichkeit gelangt
deine Eichel ein Stck weiter zum Eingang meiner Lustgrotte.
Aber ich halte den Winkel so zwischen uns, dass dir ein Eindringen
ohne meine Hilfe nicht mglich ist. Ab und zu verharre in
meiner Bewegung genau dann, wenn eigentlich nur noch eine
winzige nderung meines Beckens reichen wrde, dass du
in mich eindringen kannst, aber ich lasse es nicht zu. Mein
Liebessaft hat lngst eine lustvolle Spur an deinem Penis
hinterlassen, so dass ich ohne jeden Widerstand noch einige
Male mit meinen pulsierenden Lippen an ihm auf und abgleiten
kann.


Hin und wieder kommt mir dein Becken entgegen, eine winzige
Aufforderung, die um Einlass bittet, aber ich verwehre
sie dir, hebe irgendwann meine Hand um dich an deiner Schulter
von der Seite auf den Rcken zu drcken. Du folgst dem Druck
meiner Hand, rekelst dich wohlig auf unserm Bett und streckst
dich aus. Ich sttze mich ein wenig ab und beuge mich ber
dich. Noch ein sanfter Kuss landet auf der Seite deines
Halses, bevor ich mich mit meinem Mund zu deinen Brustwarzen
aufmache. Zuerst umkreise ich sie mit meiner Zungenspitze,
spre wie sie hart werden und sauge sie vorsichtig ein wenig
ein. Erst jetzt streife ich mit einer Hand ber deinen Bauch
hinunter, fahre einmal die Kontur deines Nabels nach,
bevor ich unter Aussparung deines lustvollen Penis meine
Hand um deine Hoden schliee. Ich lass sie durch meine Finger
gleiten, massiere sie leicht, umschliee sie immer wieder
von unten, bevor ich sie nach einer liebevollen Berhrung
wieder freigebe. Meine Fingerspitzen suchen die Stelle
unter deinen Hoden, die ich mit meinen Fingerkuppen gefhlvoll
massiere. Ich spre wie du deine Muskeln anspannst, dein
Becken meiner Hand entgegen hebst und fhre mein Spiel
untersttzt von deinen Bewegungen, die mir den Weg weisen,
weiter.


Pltzlich bemerke ich etwas Kaltes an meiner Schulter.
Ich hebe den Kopf und schaue dir direkt in deine funkelnden
Augen.
Damit gehts bestimmt noch viel besser, meinst du nicht
auch? Oh, du hast dir unser Massagel irgendwie aus dem
Nachttisch geangelt. Was fr eine Einladung! Das schne
Glasflschchen mit dem betrenden duftenden Inhalt hat
nur einen Nachteil, die ffnung ist eigentlich zu gro.
Ich drehe den Deckel ab und giee mir trotz aller Vorsicht
eine beachtliche Menge in meine Handflche. Bevor ich
die zartgelbe Flssigkeit unntig verschwende, reiche
ich dir das Glasflschchen wieder, damit du es abstellen
kannst, ich habe nmlich bereits etwas ganz anderes im
Sinn.


ber deinen Penis verteile ich den kleinsten Teil des ls,
fahre so mit der Handkante an ihm hinab, dass ich die grte
Menge immer noch in der Hand halte. Erneut hebst du mir dein
Becken entgegen und so landet das meiste l auf deinen Hoden,
unter ihnen und die letzten Reste verteile ich liebevoll
zwischen deinen Pobacken. Sanft fahre ich die Ritze zwischen
ihnen immer wieder nach. Gerade als ich mich ein wenig aufrichten
will um mich mit beiden Hnden um deine Lust zu kmmern beobachte
ich, wie deine freie Hand an deinem Krper hinunter streicht,
bis du deinen erregten Penis damit umfasst. Ich grinse
kurz in mich hinein, das ist ja eine deutliche Aufforderung
und insgeheim bin ich froh, dass mir so mein anderer Arm
frei bleibt um mich ein wenig neben dir abzusttzen. Das
sind immer die Momente, in denen ich gerne noch mindestens
eine Hand mehr htte, aber du nimmst es mir dieses Mal ab.
Fr einige Momente nehme ich den Rhythmus, mit dem du dich
selbst streichelst und dein Becken bewegst in mich auf,
reibe meinen Krper an dir, lasse dann aber wieder meine
Finger, die Kante meiner Hand zwischen deinen Pobacken
hin und hergleiten. Der Duft des ls steigt mir in die Nase
ich liebe diesen Geruch. Langsam verringere ich den Weg,
den meine Finger zwischen deinen Backen zurcklegen und
lasse die Kuppe meines Mittelfingers irgendwann an deinem
Anus liegen. Umfahre ihn liebevoll und versuche deine
Reaktionen aufzufangen. Sie sind mehr als deutlich, denn
irgendwann kommst du mir soweit mit deinen eigenen Bewegungen
entgegen, dass ich gar nicht mehr anderes kann, als in dich
einzudringen.


Du nimmst mir mit deiner Hingabe, den Reaktionen deines
Krpers, der sich unter meiner und deiner eigenen Hand
beinahe wie von alleine bewegt das Nachdenken vollkommen
ab. Ich passe mich dir an, beginne deine Lust mit jeder Faser
meines Krpers und meines Denkens in mich aufzunehmen
und empfinde unwillkrlich mit. Wir finden einen regelmigen
Rhythmus, mein Finger gleitet in dich hinein und wieder
heraus und deine Hand reibt deinen Penis unablssig. Was
fr ein Gefhl, was fr ein Anblick. Wieder sttze ich mich
ab, suche mit meinen Lippen dein Gesicht, deinen Mund,
hinterlasse ein paar feuchte Ksse, die leidenschaftlich
erwidert werden. Noch einmal verschwindet mein Gesicht
in deiner Halsbeuge. Meine Zunge macht von ganz alleine
was sie soll, ich brauche berhaupt nicht darber nachzudenken.
Winzige zngelnde Striche hin und her, an der Seite deines
Halses hinauf, dann wieder hinunter, Lippen die sanft
einsaugen, Zhne die vorsichtig knabbern.


Deine Bewegungen werden krftiger, ich spre wie sich
deine muskulsen Schenkel anspannen. Kurz lse ich noch
einmal meinen Mund von deinem Hals, lasse meine Blicke
ber deinen Krper gleiten und bleibe fasziniert an dem
erregenden Anblick, wie du dich selbst streichelst hngen.
Dein Krper hat sich verselbstndigt unter unseren Hnden,
hat seinen eigenen lustvollen Takt gefunden. Ich sehe
es dir an und hre es an deinem Seufzen, dass es nicht mehr
lange dauern wird, bis deine Lust ihre Vollendung finden
wird. Die Seite deines Halses ist noch feucht von meinen
Liebkosungen, als mein Mund wieder dort auftrifft. Ich
mache genau an der Stelle weiter, an der ich vorher aufgehrt
habe. Noch immer gleitet mein Mittelfinger sanft in deinem
Anus hin und her, es ist ein verrckt schnes Gefhl, dir
auf diese Art Lust bereiten zu knnen. Aus deinem Seufzen
wird ein Sthnen. Ich habe dich direkt an meinem Ohr und
lasse meine Zunge noch einmal mit ber die weiche Haut an
deiner Halsseite gleiten. Ich hre es, ich spre es, ich
fhle es an deinen Bewegungen, die abermals heftiger werden
und nur wenige Takte spter ergiet sich warm und in kleinen
Schwallen deine Lust ber deinen Bauch.


Ich gebe deinen Hals frei, verharre in meinen Bewegungen,
schaue dich an. Du bist krperlich da, aber der Rest von
dir ist irgendwo in Schwindel erregenden Hhen angelangt.
Deine Gesichtszge spiegeln eine Mischung aus ungezgelter,
hemmungsloser Lust und vollkommener Entspannung. Ich
liebe dieses Gesicht und meine Blicke ruhen noch eine Weile
darauf.


Allmhlich lasse ich meinen Finger wieder ganz aus dir
heraus gleiten, streife in meiner weiteren Bewegungen
zaghaft deine Hoden und fahre mit den Fingerspitzen sanft
deinen Penis nach, bevor mein Arm auf deinem Bauch zu liegen
kommt. Ich wei nicht wie lange wir in dieser innigen Umarmung
nebeneinander liegen bleiben. Unser Atem beruhigt sich
langsam, die Umgebung um mich herum wird wieder real. Irgendwann
komm ich da an, wo ich eigentlich bin, nmlich in meinem
Bett in unserem Schlafzimmer. Erst jetzt hre ich, dass
es vor den weit geffneten Fenstern inzwischen laut prasselt,
sehe ich, dass die weien Gardinen in einem wilden Tanz
immer wieder aus dem Fenster herausgezogen werden um danach
flatternd wieder herein zu wehen. Sachte lse ich meine
Umarmung und stehe auf. Du willst mir folgen, aber ich drcke
dich wieder zurck in dein Kissen.
Ich mach das schon. sage ich lachend zu dir und meine
damit gleich zwei verschiedene Dinge. Flink sind die Fenster
geschlossen, mir jagt eine Gnsehaut ber den Krper,
ich bin verschwitzt und der khle Wind, der den Regen gebracht
hat tut ein briges dazu. Rasch verschwinde ich im Badezimmer
lasse mich vom unangenehm hellen Licht dort blenden, drehe
den Warmwasserhahn auf und mache eine kleines Handtuch
nass. Genau so rasch, wie ich im Bad war, bin ich wieder zurck
bei dir. Ich setze mich auf die Bettkante neben dich, drcke
dir noch einen zrtlichen Kuss auf die Lippen, bevor ich
dich mit dem warmen, nassen Handtuch liebevoll abwische.


Es wird Zeit fr die Bettdecke, denn endlich hat es deutlich
abgekhlt, obwohl meine Gedanken alles andere als khl
sind. Ich krabble neben dich und ziehe die Decke ber unsere
erhitzen Krper. Du drehst dich herum, legst deinen Arm
um dich.
So, und was ist mit dir?
Ich lass mich berraschen, aber jetzt lass uns erst einmal
ein wenig schlafen, es ist schon spt erwidere ich leise
in mich hineinschmunzelnd. Ich kenne dich

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